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Das sind wir.


Das ist unser Wissen.

Hier dokumentieren wir alles, was uns in WISO wichtig ist und was wir für unser Langzeitgedächtnis aufbereiten.

Das hilft uns bei der Vorbereitung von Klausuren und auch in der Nachbearbeitung zur Vorbereitung der späteren IHK-Prüfung.


Auf geht's!

Drei auf einen Streich:

Die Wirtschaftssektoren


1. Primärer Sektor
(die Betriebe in diesem Sektor werden auch Betriebe der Urproduktion oder Gewinnungsbetriebe genannt)
 

  • Was ist das? Der primäre Sektor umfasst alle Aktivitäten, die direkt mit der Natur zu tun haben. Dazu gehören Landwirtschaft, Fischerei, Forstwirtschaft und Bergbau.
  • Beispiele: Bauern, die Getreide anbauen, Fischer, die Fische fangen, und Bergleute, die Kohle abbauen.
     

2. Sekundärer Sektor
(Das sind produzierende Betriebe aus Handwerk und Industrie, die aus Rohstoffen Produkte machen)
Was ist das? Der sekundäre Sektor umfasst die Verarbeitung von Rohstoffen aus dem primären Sektor zu fertigen Produkten. Dies beinhaltet die Industrie und das Handwerk.
 

  • Beispiele: Fabriken, die Autos herstellen, Bäckereien, die Brot backen, und Tischler, die Möbel bauen.
     

3. Tertiärer Sektor
(auch Verteilungssektor genannt)
 

  • Was ist das? Der tertiäre Sektor umfasst Dienstleistungen, die für die Gesellschaft erbracht werden. Dazu gehören Handel, Transport, Bildung, Gesundheit und viele andere Dienstleistungen.
  • Beispiele: Lehrer, Ärzte, Verkäufer und Busfahrer.
     

Zusammenhang zwischen den Sektoren

  • Primärer Sektor: Liefert die Rohstoffe (z.B. Weizen).
  • Sekundärer Sektor: Verarbeitet diese Rohstoffe zu Produkten (z.B. Mehl und Brot).
  • Tertiärer Sektor: Verkauft und verteilt die Produkte und bietet Dienstleistungen an (z.B. Supermärkte, die Brot verkaufen, und Transportfirmen, die das Brot liefern).

Alle drei Sektoren sind miteinander verbunden und voneinander abhängig. Ohne den primären Sektor gäbe es keine Rohstoffe, ohne den sekundären Sektor keine fertigen Produkte, und ohne den tertiären Sektor keine Dienstleistungen und keinen Vertrieb der Produkte.


Bedürfnisse und Bedarf

1. Primärbedürfnisse (Existenzbedürfnisse)

Definition: Diese Bedürfnisse sind lebensnotwendig und müssen zuerst befriedigt werden, um das Überleben zu sichern.

Beispiele:

- Nahrung: Essen und Trinken zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen.

- Kleidung: Schutz vor Witterungseinflüssen.

- Unterkunft: Wohnraum als Schutz und Sicherheit.

- Medizinische Versorgung: Gesundheitsdienste zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit.


2. Sekundärbedürfnisse

Diese Bedürfnisse gehen über das bloße Überleben hinaus und variieren stark je nach gesellschaftlichem und kulturellem Kontext.

a. Kulturbedürfnisse

Definition: Diese Bedürfnisse beziehen sich auf den Wunsch nach Bildung, Unterhaltung und kultureller Teilhabe.

Beispiele:

- Bildung: Schulbildung, Universitätsbesuche, Weiterbildungskurse.

- Kunst und Kultur: Theaterbesuche, Konzerte, Museen.

- Freizeitgestaltung: Hobbys, Reisen, Sport.

b. Luxusbedürfnisse

Definition: Diese Bedürfnisse umfassen den Wunsch nach exklusiven und hochwertigen Gütern und Dienstleistungen, die über das Notwendige hinausgehen.

Beispiele:

- Luxusgüter: Designerkleidung, teure Uhren, Schmuck.

- Exklusive Dienstleistungen: Fünf-Sterne-Hotels, Privatjets, Yachten.

- Hochwertige Freizeitaktivitäten: Exotische Urlaubsreisen, exklusive Veranstaltungen, Gourmet-Restaurants.


3. Zusammenfassung

- Primärbedürfnisse: Diese müssen zuerst erfüllt werden, da sie für das Überleben notwendig sind.

- Sekundärbedürfnisse: Diese umfassen Kultur- und Luxusbedürfnisse, die das Leben bereichern und den individuellen und gesellschaftlichen Wohlstand widerspiegeln. Der Bedarf bezeichnet den Teil der Bedürfnisse, den ein Mensch mit seinen zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln decken kann und möchte.
Unternehmen analysieren den Bedarf ihrer Zielgruppen, um passende Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die diese Bedürfnisse erfüllen.
Indem Unternehmen diese verschiedenen Bedürfnisse erkennen und ansprechen, können sie ihre Produkte und Dienstleistungen gezielt auf unterschiedliche Kundengruppen ausrichten und somit erfolgreicher am Markt agieren.

Ohne dees goht nix!
Die 4 volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren

Die vier volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren sind: Boden, Arbeit, Kapital und Wissen.

1. Boden (Natur)

  • Definition: Umfasst alle natürlichen Ressourcen, die in der Produktion verwendet werden, wie Land, Wasser, Bodenschätze und Rohstoffe.
  • Funktion: Bereitstellung der physischen Grundlagen und Rohmaterialien für die Produktion.

2. Arbeit

  • Definition: Umfasst die menschliche Arbeitskraft und die damit verbundenen Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten.
  • Funktion: Bereitstellung der menschlichen Energie und Expertise für die Durchführung von Produktionsprozessen.

3. Kapital

  • Definition: Umfasst alle hergestellten Produktionsmittel wie Maschinen, Werkzeuge, Gebäude und Infrastruktur.
  • Funktion: Erhöhung der Effizienz und Produktivität der Arbeit durch den Einsatz von Technologie und Ausrüstung.









4. Wissen (Technologie und Bildung)

  • Definition: Umfasst das technische Wissen, Know-how, Innovationen und die Bildung, die in die Produktionsprozesse einfließen.
  • Funktion: Verbesserung und Weiterentwicklung von Produktionsmethoden und -prozessen durch Forschung und Entwicklung.



Zusammenspiel der

Produktionsfaktoren


Diese Produktionsfaktoren arbeiten zusammen, um Güter und Dienstleistungen zu produzieren. Boden stellt die natürlichen Ressourcen bereit, die Arbeit transformiert diese Ressourcen durch menschliche Tätigkeit, Kapital erhöht die Effizienz dieser Arbeit durch den Einsatz von Maschinen und Technologie, und Wissen trägt zur Optimierung und Innovation der Produktionsprozesse bei. Ein erfolgreiches Zusammenspiel dieser Faktoren führt zu einer effizienten und produktiven Wirtschaft.

Güter - es gibt schon so einige...


Güter lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen, die jeweils unterschiedliche wirtschaftliche Funktionen erfüllen:


1. Materielle Güter

Definition: Physisch greifbare Güter, die in der Produktion und im Konsum verwendet werden.

Konsumgüter: Güter, die direkt vom Endverbraucher genutzt werden.

Beispiele: Lebensmittel, Kleidung, Möbel.

Produktionsgüter: Güter, die zur Herstellung anderer Güter verwendet werden.

 - Beispiele: Maschinen, Werkzeuge, Rohstoffe.


2. Immaterielle Güter

Definition: Nicht-physische Güter, die wirtschaftlichen Wert haben.

Dienstleistungen: Tätigkeiten, die zur Befriedigung von Bedürfnissen erbracht werden.

Beispiele: Friseurleistungen, Beratungsdienste, Transportdienste.

Rechte: Gesetzlich geschützte Ansprüche oder Nutzungsrechte.

 Beispiele: Patente, Lizenzen, Urheberrechte.


Zusammenfassung


Materielle Güter: Konsumgüter und Produktionsgüter, die physisch greifbar sind.

Immaterielle Güter: Dienstleistungen und Rechte, die nicht physisch greifbar sind, aber wirtschaftlichen Wert haben.


Diese Einteilung hilft, die verschiedenen Arten von Gütern und ihre Rolle in der Wirtschaft besser zu verstehen.

Koscht nix - oder?

Freie Güter


Definition
: Freie Güter sind Ressourcen, die in unbegrenzter Menge zur Verfügung stehen und daher keinen Preis haben. Beispiele: Luft, Sonnenlicht, Meerwasser. Eigenschaften: Sie sind für jeden frei zugänglich und verursachen keine Kosten bei der Nutzung.

Knappe Güter


Definition
: Knappe Güter sind Ressourcen, die begrenzt verfügbar sind und daher einen Preis haben. Beispiele: Lebensmittel, Rohstoffe, Energie. Eigenschaften: Ihre Verfügbarkeit ist begrenzt, und sie müssen produziert oder abgebaut werden, was Kosten verursacht.


Zusammenspiel

Freie Güter sind in der Regel unbegrenzt und kostenlos verfügbar, während knappe Güter aufgrund ihrer begrenzten Verfügbarkeit und der damit verbundenen Produktionskosten einen Preis haben. Die Wirtschaft konzentriert sich hauptsächlich auf die effiziente Nutzung und Verteilung knapper Güter, um die Bedürfnisse der Menschen bestmöglich zu befriedigen.

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